Die ausschliessliche Verwendung der vorgegebenen Verben bei der Formulierung der permanent anzustrebenden Kernziele (K) sowie der periodisch aufzugreifenden Basisziele (B) ermöglicht eine einheitliche, gemeinsame Lehrplansprache in allen Bereichen und Fächern.
Aus der Theorie des kognitiven Lernens ist bekannt, dass sich der Lernprozess der Reihe nach in folgende Schritte gliedert:
a = aufgreifen, d. h. etwas wahrnehmen, erkennen, etc. Das Gelernte kommt ins Kurzzeitgedächtnis und wird durch Üben automatisiert;
f = festigen, d. h. etwas ausführen, erweitern, etc. Das Gelernte kommt ins Langzeitgedächtnis, mit Anknüpfungspunkten für neue Erkenntnisse und Transfer auf andere Situationen.
Gestützt auf diese Erkenntnisse sind die Verben den Bereichen a oder f zugeordnet.
Die Zielformulierungen enthalten also diese Verben, die Bezeichnung K (Kernziel) respektive B (Basisziel) sowie den Hinweis a (aufgreifen) respektive f (festigen). Damit werden auch die Treffpunkte klar definiert.
Diese klare Definition erleichtert sowohl die Feinplanung des Unterrichts, als auch die Beurteilung der Lernenden.
(Siehe auch: Aufbau und Handhabung des Lehrplans )
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a = aufgreifen |
und bearbeiten ohne definitive Festigung des Stoffs |
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erfahren |
abschätzen |
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-> üben |
ableiten |
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f = festigen |
und den Stoff definitiv festigen |
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behalten |
ausführen |
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-> übertragen |
analysieren |